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130 Frauen beim kfd-Forum: „Seelsorge an den Grenzen des Lebens“


Seelsorge an den Grenzen des Lebens findet an ganz vielen Stellen statt. Das erfuhren 130 Besucherinnen in der „Neuen Schmiede“ in Bielefeld. Die detaillierten Berichte der Talkgäste berührten sie tief. „Wenn die großen Fragen kommen…“ lautete diesmal das Gesprächsthema des Aktuellen kfd-Forums. Moderatorinnen der Veranstaltung des Diözesanverbandes waren Geschäftsführerin Gisela Jistel-Brosig aus Bielefeld und Alexandra Laubenstein vom kfd-Vorstand Bielefeld-Heepen. Hauptamtlich und ehrenamtlich tätige Frauen sprachen über ihre Arbeit und beantworteten auch Fragen, wie besondere Begegnungen ihr eigenes Leben beeinflusst haben. Die vielfältige Begleitung von Menschen in seelischer Not bietet Bärbel Lödige im Citykloster Bielefeld an. Angela Kloppenburg vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) Hochsauerland begleitet Eltern, die während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt ihr Kind verloren haben. Elisabeth Kamender ist stellvertretende Leiterin der Telefonseelsorge Bielefeld. Gefängnisseelsorgerin Daniela Bröckl findet unter anderem durch ein Kirchen-Cafe den Zugang zu den Menschen in der JVA Bielefeld-Senne. Beate Dirkschnieder, Mitarbeiterin des Stationären Hospizes Haus Zuversicht in Bethel, ist Ansprechpartnerin für Trauernde. Mit einer Partnerin hat sich Monika Noller in Bielefeld als Bestatterin selbständig gemacht. Ein besonderer Raum bietet neue (oder alte?) Möglichkeiten für den Abschied und die Erinnerung. Ihre heiterkeitsfördernde Arbeit stellten die Klinkclowninnen „Lakrize“ Kirsten Bohle und „Fine“ Lena Maßmann vor. Sie gehören zu den Schauspielern und Theaterpädagogen des ortsansässigen Vereins Dr. Clown. Bedrückende und hoffungsfrohe Erlebnisse schilderte Hedi Hesse, die sich ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission engagiert. Die musikalische Leiterin Susanne Weiß trat mit ihrem Chor für Trost, Kraft und Heilung auf und lud abschließend alle zum Mitsingen ein. Gemeinsam mit kfd-Frauen aus der Region sorgte Marita Hepping vom kfd-Diözesanleitungsteam für den gelungen Ablauf des Abends. Die Frauen nahmen etwas mit: „Wir haben andere Sichtweisen kennengelernt und wollen an der Wertediskussion in der Gesellschaft mitwirken. Aus Frauensicht und vor christlichem Hintergrund bilden wir uns eine eigene Meinung.“