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Integration ist weiblich


Dort, wo Menschen unterschiedlicher Kulturen Haustür an Haustür leben wird schnell spürbar: Es ist wichtig und nötig, auf unsere (neuen) Nachbarn zuzugehen. Wie dies geschehen kann, wird im Projekt „Kulturmittlerin“ der kfd gemeinsam erarbeitet und ausprobiert.
Unter dem Motto: „Grenzen überwinden – Gemeinsam lernen – Integration gestalten“ wurden von 2008 bis 2010 erstmals Kulturmittlerinnen von der kfd ausgebildet. Sie haben kleine Projekte in ganz NRW angestoßen, wie beispielsweise gemeinsame Gebete mit Musliminnen, internationale Frauengruppen und Moscheebesuche. Die kfd hat für dieses Engagement bereits zwei Auszeichnungen erhalten, zuletzt im April 2013 den Preis im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“.
„Integration ist weiblich: Ein interkultureller oder gar interreligiöser Dialog ist ohne Frauen undenkbar. Oberstes Prinzip ist dabei die Begegnung auf Augenhöhe, besonders, wenn es um Glaubensauffassungen geht.“, beschreibt kfd -Frau Uta Fechler aus Höxter das Besondere der angebotenen Fortbildungsreihe.
Jetzt soll die Fortbildung zur Kulturmittlerin erneut angeboten werden. Sie richtet sich an Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die sich für den interkulturellen und interreligiösen Dialog weiterbilden möchten und Interesse an der Durchführung eigener kleiner Projekte in ihrer Gemeinde oder ihrer Stadt haben. Möglichst soll ein Tandem bestehend aus einer Frau mit und einer ohne Migrationshintergrund teilnehmen.
Wenn Sie also neue Ideen und Anregungen suchen, die Frauen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenbringen, sind Sie herzlich- zusammen mit einer Partnerin- eingeladen! Die Teilnahmekosten für die gesamte Kursreihe trägt der Diözesanverband! Die Anmeldungen werden in Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt. Eine Verbandsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Es gibt auch keine Altersbegrenzung.
Die neue Projektausbildung findet Anfang 2014 bis Ende 2015 statt. Zur Information und weiteren Terminabsprache wird am 6. Juli ein Schnuppertag von 10 bis 16 Uhr in Essen angeboten.
Nähere Informationen gibt es bei der kfd- Diözesanvorstandsfrau aus Höxter Uta Fechler oder im Internet unter www.kfd-bundesverband.de.