Start  |  Seitenstruktur  |  Kontakt  |  Impressum
Aktuelle Seite: Startseite » Start

Start

Motivation für Werbekampagne - Berichte von kfd-Delegierten


„Mitglieder sind das Fundament der kfd“, lautete die Kernaussage von Veronika Steinrücke. Mit ganz viel Motivationskraft und markantem Humor lud die Werbefachfrau mit eigener Agentur ihre Zuhörerinnen zur bundesweiten Werbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“ ein. Ihr Vortrag war inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Diözesanversammlung. Dazu begrüßte die Vorsitzende Marlis Meermeier über 80 Delegierte in der Soester Stadthalle. „Eine Marke ist ein positives Vorurteil“, forderte die Marketing-Expertin aus Köln neue Denkmuster. „Das Logo der kfd verdient es als Marke ganz selbstbewusst in der gleichen Reihe zu stehen, wie bekannte Unternehmen und Organisationen. Seien Sie ruhig penetrant für die gute Sache. Selbst der Papst gibt Rückenwind. Es ist wichtig, dass sich der große Verband weiter für Frauen in Kirche und Gesellschaft einsetzt. Jedes Mitglied zählt wie ein Spender und wer möchte, kann für verschiedenste Interessen viele Angebote nutzen“, blickte sie mit den Frauen in eine optimistische Zukunft. Das harmonische Zusammenspiel massenmedialer und persönlicher Werbemaßnahmen sei Voraussetzung für den Erfolg. Ihr Fazit: „Ohne Frauen an der Basis geht es nicht. Wir brauchen kfd-Botschafterinnen in den Pfarreien sowie auf Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene.“ Die Voraussetzungen seien gut, verglich sie den Verband mit Autokonzernen. Er habe ein flächendeckendes Netzwerk an „Niederlassungen“. Deutschlandweit seien es 5200, im Diözesanverband Paderborn immerhin 720. Während des Wortgottesdienstes wertete Diözesanpräses Roland Schmitz das Wort Macht im Kampagnenmotto als positive Macht der Stärke, die es ermöglicht, sich im Besonderen für Schwächere einzusetzen. Der kfd-Diözesanverband verbindet 2015 sein 100-jähriges Jubiläum mit der Mitgliederwerbekampagne und plant interessante Projekte. Dorothee Brünger vom Diözesanleitungsteam brachte die Teilnehmerinnen auf den aktuellen Stand für die „Lange kfd-Tafel“. Referentin Maria Schleyer kündigte in den Bezirken Vorbereitungstreffen der kfd-Gemeinschaften an, die am 13. oder 14. Juni an vielen Orten gleichzeitig zu diesem Mega-Event einladen. „Der vorläufige Fahrplan steht“, informierte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Inge Dahlbüdding-Heintel. „Laden Sie uns ein. Dann kommt das kfd-Mobil zu ihrer geplanten Veranstaltung oder steuert einen öffentlichen Platz oder einen besonderen Ort in ihrer Gemeinde an. Weitere Buchungen nehmen wir gerne entgegen.“ Unsere Wallfahrt ist offen für alle kfd-Mitglieder und Gastfrauen. Anmeldeschluss ist im März“, lud Roland Schmitz zum spirituellen Großereignis ein. „Die Frauen erleben Alltagsorte der Gottesbegegnung. Sie pilgern aus sieben Regionen nach Dortmund, dem Gründungsort des kfd-Diözesanverbandes. Im Fußballstadion feiern wir alle gemeinsam die Jubiläumsmesse.“ Als letzten Höhepunkt kündigte Marlis Meermeier ein Symposium mit bemerkenswerten Gästen an. Das FrauenconZiel findet am 14. November in Paderborn statt. Als Festrednerin hat Ministerin Andrea Nahles ihr Kommen zugesagt. Die Versammlung als wichtigstes Gremium der kfd-Diözesanebene war auch Forum für die Vertreterinnen in verschiedenen Delegationen. Monika Schlömer berichtete vom Ausschuss „Frauen und Erwerbsarbeit“, Heidi Bellmann vom Ausschuss „Hauswirtschaft und Verbraucherthemen“. Sie sind zwei von vier Delegierten auf Bundesebene. Ab 2015 bieten sie als Referentinnen abrufbare Angebote im Bildungsprogramm des Diözesanverbandes an. Sibylle Krämer und Margret Oberstadt stellten neueste Zahlen, Sammlungen und Aktionen des Müttergenesungswerks vor. Aus dem Diözesanleitungsteam informierten Uta Fechler zum Landesfrauenrat NRW. Die neue Geschäftsführerin Gisela Jistel-Brosig und Marlis Meermeier stärken in der kommenden Wahlperiode die Frauensichten im Diözesankomitee. Die Vorsitzende wurde vom Erzbischof erneut in den Diözesanpastoralrat berufen. In der AG Katholischer Erwachsenenverbände vertritt ihre Stellvertreterin Katharina Brechmann die kfd im Vorstand. Marita Hepping fördert mit Ihrer Teilnahme den Trägerverein Helfta. Abschließend dankte die Diözesanvorsitzende ihrem Leitungsteam und den Mitarbeiterinnen im Diözesanbüro für die gute Zusammenarbeit. Die nächste Diözesanversammlung findet am 24. Oktober 2015 statt.